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Name: Knusta (angemeldet) · Datum: 28.06.19 22:43 · Für: Kapitel 5 - Zweitkontakt
Wie schön, ein neues Kapitel, das genau so spannend und gut geschrieben ist, wie die letzten. Es der arme Peri, es gibt sich so viel Mühe, die anderen zu warnen. Und dass Ceph sich endlich von seinem Trauma erholt und die Voyager Crew eine Möglichkeit gefunden hat, einen Zugang zu ihm zu finden. Allerdings finde ich die Szenen Sprünge zum Teil etwas verwirrend, verstehe aber, dass es aber bildlich gesehen kein Problem darstellen würde. Überhaupt ist es erfrischend, mal nicht Janeway und Chakotay in extremen Gefühlsduseleien zu finden, sondern etwas anderes noch nicht da gewesenes zu entdecken.

Antwort des Autors: Wenn das Schiff wieder fliegt (bald!) und die drei neuen Crewmitglieder ihre Positionen gefunden haben, wird die Handlung linearer, da sie von äußeren Gegebenheiten getrieben wird. In den einführenden Kapiteln hab ich versucht, trotz der tristen Wiederaufbau-Situation, das Leben an Bord des gestrandeten Schiffs in bunten Facetten darzustellen. Vielleicht ist es durch die parallelen Entwicklungsstränge etwas zu bunt und unübersichtlicht geworden. Grundsätzlich hab ich versucht, mich an die Dramaturgie der Serie anzulehnen, zeitlich zu überbrückende Pausen im Hauptstrang der Handlung (z.B. lange Flugzeit zum nächsten Planeten) durch Nebengeschichten (Pokerspiele, Holoabenteuer, ..) zu überbrücken. Aber du hast völlig recht, eine Geschichte im Film anzuschauen ist etwas anderes, als sie zu lesen.


Name: Lady Q (angemeldet) · Datum: 16.06.19 11:01 · Für: Kapitel 4 - Das Fremde
Liebe Aliki,

nun auch von mir noch das Review, obwohl du ja bereits einige Anmerkungen von mir bekommen hattest. Aber die bezogen sich nur auf Details.

Ich gebe zu, ich bin sehr dankbar, dass ich deine Story nur in Häppchen lese. Tatsächlich verliere ich nämlich manchmal den Faden der Handlung, während ich all die detaillierten Beschreibungen von DIngen lese. Sie zu lesen kostet mich daher mehr Zeit, weil ich meine übliche (normalerweise extrem schnelle= Lesegeschwindigkeit nicht beibehalten kann.

Das ist allerdings nichts, was ich als Kritik meine, sondern erst einmal nur eine Feststellung. Dein Stil, deine Beschreibungen sind handwerklich wirklich toll, und einfach mal was anderes. Wie Gabi in einem Review schrieb, ist es auch bzgl. der Handlung schön, mal etwas zu lesen, was rein auf den "Star Trek"-Inhalt abziehlt, und weniger auf Beziehungsentwicklung. Ich selbst schreibe eigentlich ausschließlich Zwischenmenschliches mit Star Trek-Anteilen, und daher erweitert deine Story meinen Horizont. Danke dafür.

Ich habe grade überlegt, welchen Charakter oder welche Handlung ich in diesem Kapitel hervorstechend fand, und kann sagen, dass mir dann irgendwie alle einfielen. Sowohl die leicht genervte, mit anderer Zielsetzung als Janeway arbeitende Seven, als auch Mr. Ceph und Peri, und der Holo-Doc... sie gefielen mir alle ausgezeichnet und waren extrem IC. Echt gut!

Ich mach mich dann jetzt mal an dein nächstes Kapitel ;)

LG,
Stephie

Antwort des Autors: Liebe Stephie, vielen Dank für dein Lob, das tut der von Zweifeln geplagten Seele gut ! Ich denke, die Lesbarkeit meiner Geschichte leidet darunter, dass ich versucht habe, die drei nicht-verbal sprechenden und dadurch schwer zu entwickelnden Figuren gleichwertig in die relativ bunte, mehrsträngige Erzählform der Star Trek Serie einzugliedern (wo die zentrale Hauptfigur und weitere 8-9 Hauptcharaktere je nach Folge in parallelen und sich kreuzenden Strängen unterschiedlich miteinander wechselwirken, bis am Schluß jeder Episode die Beziehungsanteile der Handlung zuende entwickelt sind). Konflikte, die mit den Maquis und Seven nach dem jeweiligen „Erst-Kontakt“ mit Worten kurz und (für beide Seiten) verständlich ausdiskutiert wurden, bleiben mit den drei nicht-Humanoiden länger in der Schwebe und deren Haltungen werden oft nur indirekt durch ihr Verhalten erkennbar. Dabei kommt es zwar auch zu Beziehungsentwicklungen, durch Ansammlungen gemeinsamer Erlebnisse zwischen den Personen, durch Konflikte und (nicht immer) Lösungen, mit längerfristigen Sympathien und Abneigungen, aber auf Entwicklungslinien, die sich über mehrere Episoden, manche über die gesamte Staffel erstrecken. Es sind vor allem die ersten Kapitel betroffen, wo die verschiedenen Figuren im flugunfähigen Schiff ohne äußere Ablenkung umeinander kreisen. Wenn das Schiff dann wieder fliegt und sich die Mannschaft von außen herantretenden Herausforderungen stellt, werden die Parallelstränge weniger und die Handlung hoffentlich wieder besser zu lesen ;D


Name: Knusta (angemeldet) · Datum: 15.06.19 10:07 · Für: Kapitel 4 - Das Fremde
Das ist eine der besten Geschichten, die ich seit langem gelesen habe. Auch dieses Kapitel war wieder sehr spannend und wirklich gut geschrieben. Die Idee mit den Aliens ist genial

Antwort des Autors: Freut mich, daß dir mein Ansatz mit den Aliens gefällt ! Ich bin mir nie recht sicher, ob ich die Gratwanderung hinbekomme. Sie sind nicht-humanoid, sollen aber trotzdem nicht wie inteligente (Lassie, Flipper) oder gar vermenschlichte sprechende Tiere wirken (wie in den Animationsfilmen).


Name: Knusta (Anonym) · Datum: 26.05.19 20:26 · Für: Kapitel 3 - Stunde Null
Eigentlich sollte ich Kinderspielzeug einräumen und die Geschirrspülmaschine starten, stattdessen habe ich die letzt Stunde damit verbracht zu lesen. Deine Geschichte ist unglaublich gut geschrieben und die neuen Crewmitglieder herrlich dargestellt und ausgeschmückt. Ich habe mehrmals herzhaft gelacht und mindestens einen Fingernagel abgeknabbert. Meine Hochachtung, auch was technische Fakten angeht.

Antwort des Autors: Hoffentlich ist nicht jemand böse wegen dem nicht eingeräumten Spielzeug und dem Geschirr .. Leider ist es im Leben nicht so einfach wie auf der Voyager. Mrs Wildman sagt einfach: Computer! Programm beenden! Und das Geschirr spült der Küchenchef. So würde würde ich das auch ab und zu gern machen! Freut mich, daß Dir mein Humor gefällt!


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 25.05.19 17:45 · Für: Kapitel 3 - Stunde Null
Hi Aliki,

abermals hast Du ein tolles Kapitel hingelegt. Ich bin fasziniert von Deinen technischen Beschreibungen. Ist ST Technik ein Hobby von Dir? Es liest sich sehr professionell.

Die fremden Wesen, die so nach und nach die Voyager übernehmen, bringst Du sehr witzig und sympathisch rüber. Ich habe mir lebhaft die Stielaugen vorgestellt, wie sie Janeway begutachten.

Auch genieße ich Deinen sachlichen Stil. Ich lese gerne emotionsbetonte FFs, aber von Zeit zu Zeit ist es einfach schön, eine so gut geschriebene und erdachte FF vor Augen zu haben, die sich auf eine abenteuerliche Handlung stützt.

Weiter so!

Antwort des Autors: Technische Vorgänge zu beschreiben fällt mir leichter, als die Darstellung sich intensiv entwickelnder sinnlicher Beziehungen. Ich komm mir da ein wenig vor wie Seven. Bei den drei neuen Begleitern geht es wie bei den früheren Intregrationen von neuen Crewmitgliedern wieder um das Finden ihrer Position auf dem Schiff und um Reibungen mit den verschiedenen Persönlichkeiten. Dabei kommt es auch immer mal wieder zu intensiven emotionalen Situationen, wobei die Psyche der nicht-humanoiden Charaktere aber nur durchschimmern kann und immer ein rätselhafter Rest bleibt.


Name: Lady Q (angemeldet) · Datum: 11.05.19 14:46 · Für: Kapitel 2 - Zäsur
Okay. Also, da weiß ich nun gar nicht wo ich anfangen soll.

Mir irritiert, dass es zwischen Kap1 und 2 keine Verbindung gibt. Auch keine, die ich jetzt beim Lesen habe als Andeutung herauslesen kann.

Gefallen hat mir sehr häufig deine durchdachte Wortwahl - schon am Anfang die zuneigungsvollen und gemütlichen Blicke. Da hätte ich jetzt gerne einen Herzchen-Emoji

Insgesamt finde ich das total "Trek", und das finde ich großartig! Du hast dir echt GEdanken gemacht! Total gut, aber mir persönlich war zumindest dieses Kapitel ein klein wenig zu lang, und ich wurde ungeduldig. Ich neige dann zum überspringen von Absätzen, was deine Story aber nicht verdient hat. Das erste Kapitel fand ich dagegen von der Länge her sehr gelungen.

LG
Lady Q

Antwort des Autors: Freut mich, daß meine Präsensform nicht so störend wirkt, wie ich befürchtet hatte. Stimmt, zwischen Kapitel 1 und 2 ist kein unmittelbarer Handlungsfaden. 1 ist wie eines der vielen separaten Episoden der TV-Serie. Aber trotzdem hat es in gewisser Weise die Funktion eines Prologs, der einen übergreifenden Rahmen um die Gesamtgeschichte eröffnet. Zum Finale hin rückt dieser Aspekt immer mehr ins Zentrum. Aber bis dahin gibt es noch eine Staffel Abenteuer, deren Entwicklungsthema um Formen von Emphatie, Integration und Toleranz kreist, die bei Star Trek immer ein zentrales Thema waren.


Name: Lady Q (angemeldet) · Datum: 11.05.19 13:41 · Für: Kapitel 1 - Jefferiesröhre 23
Huch! Das war das erste, was ich dazu dachte :D

Also, in deinen Stil muss ich mich erst einlesen. Auktorial habe ich schon lange nix mehr gelesen, und dann auch noch Präsens.... ich brauche ein wenig Umgewöhnungszeit.

Was ich aber ziemlich geil finde, ist deine Einführung, das ist wie ein Kinofilm. Man sieht richtig was passiert, und erwartet eine Kameraführung, die dann in die Totale schwenkt. Völlig anders als das was ich sonst lesen, aber gut.

Ich bin gespannt wie es weitergeht und setze mal ein Favo (wenn das funktioniert....)

Lg
Lady Q


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 11.05.19 10:57 · Für: Kapitel 2 - Zäsur
Hi,

der Drehbuchstil fasziniert mich immer noch kolossal. Durch den allwissenden Erzähler "schaut" man sich Deine Story sozusagen im Sessel zurückgelehnt auf dem inneren Bildschirm an. Das hat etwas.

Wie das erste und das zweite Kapitel Deiner Geschichte zusammenhängen wird noch spannend sein zu sehen. Momentan habe ich keine Vorstellung, wie die zeitliche oder inhaltliche Reihenfolge sein könnte.

Antwort des Autors: Freut mich, daß die Lektüre meiner Geschichte auf Dich wie das Anschauen eines Films wirkt. Ich hatte beim Schreiben immer solange Probleme, die Handlung weiter zu führen, bis im inneren Auge eine Filmszene sichtbar wurde. Dann entwickelten sich aus diesem Bild die Verknüpfungen zu vorangegangenen und nachfolgenden Szenen plötzlich wie von selbst. Das erste Kapitel steht ein wenig isoliert. Sein Thema schimmert in mehreren Episoden immer wieder durch und verbindet die Einzelgeschichten in einem weiten Bogen mit dem Finale.


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 10.05.19 05:41 · Für: Kapitel 1 - Jefferiesröhre 23
Hallo Aliki,

Was für ein genialer Anfang! Was für ein toller Schreibstil! Ich bin hin und weg von Deinem Kapitel und will mehr!

Ich bin heilfroh, dass ich in Deine Geschichte reingelesen habe, obwohl mich der Titel anfangs abgeschreckt hat. (Klingt so ein bisschen nach Pulp) Als nicht-Voyager-Fan kann ich Dir sagen, hier bleib ich kleben.

LG, Gabi


Name: Emony (angemeldet) · Datum: 09.05.19 19:53 · Für: Kapitel 1 - Jefferiesröhre 23
Du verstehst es sehr schön, deine Szenen detailreich zu beschreiben, ohne dass es zu viel wirkt. Das hat was Künstlerisches an sich, finde ich. Und du weißt, wie man einen Handlungsbogen interessant auf- und ausbaut, so dass man als Leser gefesselt wird und wissen will, wie es weitergeht. Man fragt sich nach diesem einleitenden Kapitel, was da wohl an Bord (los) ist und wie die Crew damit umgehen wird. Ein wirklich gelungener Auftakt zu deinem Erstlingswerk. :)


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