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Reviews für SturmFrei

Name: Emony (angemeldet) · Datum: 01.10.17 22:35 · Für: Ende 2: Er ist tot, Jim
Was für eine lustige Geschichte! Ich konnte mir die Crew ganz wunderbar vorstellen, da dir die Dialoge ausgesprochen gut gelungen sind. Das erste Ende war jetzt nicht so ganz mein Ding, das zweite dafür umso mehr. Herrlich, wie du McCoys 'Er ist tot, Jim' Dauer-Diagnose eingearbeitet hast. :D Ein gelungener Beitrag zur Challenge!


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 12.09.17 09:56 · Für: Ende 2: Er ist tot, Jim

Hier hast Du ein paar schöne Sätze drin. Schon die anfängliche Idee auf einem Raumschiff Schiffeversenken zu spielen, was von Chekov als nahezu blasphemisch empfunden wird, ist herrlich. Das ist natürlich ein starkes Argument dagegen ;).

Mein Lieblingssatz ist eindeutig: "Wenn das das Ergebnis von Vorsicht ist, machen die aber was falsch" LOL!

Dicht gefolgt von Chekovs Allzweckwaffe bei der Prüfungsantwort: "Er ist tot, Captain?" Chapels inneres Augenverdrehen habe ich lebhaft vor mir gesehen. Da kann man ja nur an seinen Kollegen verzweifeln. McCoy hingegen müsste sich mal ein wenig Gedanken über seine Außenwirkung machen, wenn DER Satz am prägnantesten im Bewusstsein der anderen bleibt.

Das ist jetzt auf jeden Fall runder als das Szenario, das ich in der Beta hatte. Das erste Ende ist jedoch mein Favorit, weil das eine ganze Ecke verrückter ist (und auf so etwas stehe ich ja ;) )

Bei der gesamten Geschichte gefällt mir jedoch besonders, dass Du Dich mit denjenigen Charakteren beschäftigt hast, die normalerweise eher in den Folgen oder auch in FFs untergehen. Und vor allem, sie einmal fernab von Kirk, Spock und McCoy zu erleben, so dass sie gar nicht zu Stichwortgebern mutieren können, ist gelungen!



Antwort des Autors: Ja, hallo? Das geht doch nicht! Auf einem Schiff Schiffevers... nein. Das hätte Captain Ahab auch nicht gemacht :P
Und ja, ich finde auch, dass sich McCoy da Gedanken über seine Außenwirkung machen sollte! Spaß beiseite, wenn man sich anschaut, wann die Serie gedreht wurde und wie da die allgemeine Auffassung bezüglich Rettungswesens in der Allgemeinheit war ... da wurde in den USA gerade ein Rettungswesen aufgebaut, hier steckte das auch noch ziemlich in den Kinderschuhen. Umgang mit Patienten sah da etwas anders aus und die Möglichkeiten wurden teilweise anders eingeschätzt. Trotzdem wirkt es von der heutigen Warte eben etwas hilflos, wenn sich ein McCoy da hinstellt und stumpf sagt "Er ist tot, Jim."

Das erste Ende gefällt auch mir dennoch besser. Wie Amber sagt, ist es auch eine Ecke runder. Insgesamt macht es mir aber jedes Mal wieder Spaß, die drei zu schreiben. Aber in einer längeren Geschichte könnte ich sie wohl auch kaum unterbringen. Dafür mag ich Spock und McCoy zu sehr, um sie in einem längeren Projekt auszuklammern. Aber diese Challanges oder Wichtelprojekte bieten sich eben sehr dafür an. Danke an der Stelle an MaLi, die mich mit ihrem Wichtelwunsch erst auf die Idee gebracht hat, über Sulu und Chekov zu schreiben!

Und dir auch nochmals vielen Dank für das Review! ;-)


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 12.09.17 09:56 · Für: Ende 1: Beschrien ward das Unerwartete

Ein herrliches Ende für das "was kann dabei schon schiefgehen?" Szenario.

Schon der Anfang gefällt mir, wo Sulu darüber sinniert, dass Uhura mit ihren Rückkopplungsproblemen im Headset alleine zu kämpfen hat, während ein Missgeschick an seiner Station "wenigstens" die gesamte Crew in Mitleidenschaft zieht. Das sind so schöne Alltagsüberlegungen, welche die Charaktere viel näher bringen, und beim Lesern so ein "ach, stimmt ja" Gefühl auslösen. Das mag ich!

Das Chaos des unerwarteten Angriffs auf einer captainlosen Brücke ist ebenfalls sehr stimmig beschrieben. Nicht zu viel Information des allwissenden Erzählers, sondern schöne POV-Momente, die den Leser auf diese Weise direkt mittendrin miterleben lassen, statt alles von außen zu betrachten.

Der Clou ist dann natürlich die Error- Meldung! Das ist sooooo typisch und jedem Leser sicherlich schon zig mal passiert. Ich musste so lachen! Und dann die genervt-frustrierenden Reaktionen der Crew ... herrlich!

Ein schönes Ende mit der Crew fernab der glorreichen Drei.



Antwort des Autors: Natürlich auch dir ganz lieben Dank für deine Rückmeldung!

Dabei kanntest du das erste Ende ja schon. Aber ich mag diese nicht-gesellschaftsfähigen Gedankenkommentare auch sehr gerne! Man sagt es nicht laut, weil es nicht richtig wäre, aber denken darf man es.

Mit dem POV hab ich hier tatsächlich etwas gekämpft und hab dabei auch viel gelernt. Es wirklich ganz stringent aus einer Sicht zu schreiben und es so zu beschreiben, dass es ähnlich überraschend wird, ist gar nicht so leicht. Auch wenn ich sonst auch POVs schreibe, sind das so Momente, an denen ich immer feilen muss. Aber Übung macht den Meister :)

Die Error-Meldung musste einfach rein! Als kleines IT-Gimmick. Freut mich, dass es gefällt :D
Wie eingangs schon erwähnt: Vielen lieben Dank! Auch für deine echt tolle Unterstützung als Beta.


Name: Seveny (Anonym) · Datum: 09.09.17 19:37 · Für: Ende 2: Er ist tot, Jim
Hallo BlueSkullyZ,
auch Dein zweites Ende gefällt mir gut, wobei mir persönlich das erste Ende besser gefällt, aber das ist einfach Geschmackssache - geschrieben sind beide gut. Was mir gut gefällt ist, wie Du die Atmosphäre der Brücke und die Verhältnisse der Personen zueinander einfängst. Man erfährt von jedem etwas Hintergrund und hat dann gleich eine bessere Vorstellung. Chekovs Frage "Ist er tot, Captain?", war super. Kann schon mal passieren, dass man in einer Prüfung leicht aufm Schlauch steht.
Etwas Schwierigkeiten hatte ich mit Deiner Vorliebe für lange Schachtelsätze - da musste ich manchmal zweimal lesen. Über zwei Sätze bin ich ganz gestolpert: Ein Versuchskaninchen, das man zukünftig würde auf die Krankenstation schleifen müssen würde; bewusstlos und in Ketten gelegt.
Und: ... plötzlich vorn über über die Reling fiel und reglos neben dem Captainsessel liegen blieb. Da habe ich etwas mit der Formulierung gekämpft. Mit dem Schluss der Geschichte hast Du den Spannungsbogen so richtig schön geschlossen. Sie quasi alle etwas gelernt und der letzte Satz Chekovs war so richtig Klasse - da musste ich grinsen. Nein, ab und zu als lebende Leiche ins All geschossen zu werden, stelle ich mir auch nicht prickelnd vor.
Ich habe mich bei Deiner Geschichte gut unterhalten gefühlt,
LG
Seveny

Antwort des Autors: Hallo Seveny,

vielen Dank für die neuerliche Rückmeldung. Vorweg ist es schon einmal schön, dass du dich gut unterhalten gefühlt hast. Trotz der Schachtelsätze. Diesmal konnte ich sie mir nicht verkneifen. Ab und an muss das mal raus. Mir ist aber bewusst, dass man als Leser darüber schnell stolpern kann. Ich hab ja den Vorteil, dass ich weiß, was im Satz steht, während der Leser das während des Entwirrens der Satzkonstruktion irgendwie zusammenbasteln muss.

Dass mir das Einfangen der Stimmung gelungen ist, freut mich ebenso, weil ich sonst Sulu/Chekov und Uhura recht selten schreibe und mich damit mangels Übung etwas schwer tue. Daher find ich die Rückmeldungen allesamt sehr hilfreich. Vielen dank dafür an der Stelle noch einmal.

LG Scully


Name: Seveny (Anonym) · Datum: 04.09.17 15:43 · Für: Ende 1: Beschrien ward das Unerwartete
Hallo BlueScullyZ,
eine gute Idee, es als heimliche Übung der Crew weiterzuführen. Ich fand das Kapitel in der Länge genau richtig, da ja alles darauf hinzielt den Leser in die Überraschung "alles nur zur Übung" einzuweihen. Der Twist, den die Geschichte nimmt, wäre für meinen Geschmack für eine längere Vorgeschichte zu klein. So, wie du es jetzt gemacht hast, erzeugt es beim Leser ein Schmunzeln und das wohlige Gefühl "Aha ... deshalb die Ruhe vor dem Sturm." Gestolpert bin ich etwas über die Formulierung "Gesichtsausdruck, wie vom Blitz erschlagen" weil man es eher als "wie vom Blitz getroffen kennt" und sich das dann wiederum eher auf den ganzen Körper bezieht. Gelächelt habe ich über: "Error. Ein unerwarteter Fehler ist aufgetreten" ... lol ... da haben sie die Technik immer noch genauso wenig im Griff wie heutzutage - ist auf jeden Fall bei meinem Computer ein immer wieder beliebter Satz! Alles in Allem hat mir das erste Ende gefallen: Eine gute Idee, den Leser mal eine Zeitlang an der Nase herumzuführen!
LG
Seveny

Antwort des Autors: Den Twist hat es während des Schreibens bekommen, weil es ansonsten längentechnisch (mal wieder) ausgeartet wäre. Aber, dass diese Idee Anklang findet, freut mich natürlich sehr. Es stimmt auch, dass der Twist zu klein ist, um auf etwas Größeres vorzubereiten, es sei denn, die Übung entpuppt sich dann doch als Ernstfall. Ein Re-Twist quasi. Aber mehr als ein Schmunzeln und ein wohliges Gefühl wollte ich hier gar nicht. Ich schreib sonst so viel, bei dem man Gefahr läuft, den Glauben an das Gute in der Welt zu verlieren, da sollte die Kurzgeschichte hier etwas gegensteuern. Und scheint ja geklappt zu haben.

Mit dem Blitz hast du vollkommen Recht, wie ich im Nachhinein zugeben muss. Danke dir für den Hinweis.

Ich gebe zu, dass dieser besondere technische Defekt auf Softwareebene mir ein persönliches Anliegen war, weil ich finde, dass er allein schon von einigem an Zynismus zeugt. Da passte er hier einfach wunderbar rein.

Und Leser an der Nase herumzuführen macht, bis zu einem gewissen Grad, immer Spaß! :)

LG
Scully


Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 04.09.17 13:24 · Für: Ende 2: Er ist tot, Jim
Hahaha...ein etwas unübliches Vorgehen, solche Testungen auf der Brücke zu machen, aber durchaus originell gelöst.

Antwort des Autors: Da sie auf der Brücke ja nur Notbesetzung hatten, weil ja sonst nix los war, konnte ich sie nicht in die Krankenstation zitieren. Und unter den Umständen hätte Chekov sich vermutlich auch geweigert ;-) Also wenn der Prophet nicht zum Berg kommt ... Und in TOS kam es nicht einmal vor, dass die in Erster Hilfe getestet wurden. Entsprechend ist es ohnehin nur dann canonisch, wenn ich behaupte, sie sind auch nicht nicht in Erster Hilfe getestet worden :P

Danke für deine Rückmeldung und es freut mich, dass es dir gefallen hat.


Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 04.09.17 13:15 · Für: Ende 1: Beschrien ward das Unerwartete
Spritzig und witzig, nur zwei klitzekleine Details warenmir rätselhaft: 'sei er vom Blitz erschlagen worden': In Ö heißt das Sprichwort 'vom Blitz getroffen', da könnte er noch leben und erstaunt schauen, wenn er allerdings erschlagen ist, dann bleibt nicht mehr viel zum Schauen ;-) Das zweite ist die Bewaffnung des Klingonenschiffs: Haben die wirklich Phaser? Ich dachte immer, die hätten Disruptoren als Standardbewaffnung?

Antwort des Autors: Woah, ja, du hast Recht. Und es ist ... peinlich. Ehm, ja. Disruptoren, natürlich! Da merkt man, wie selten ich diese Standardbösewichte einflechte. Gut, viele Geschichten habe ich bisher nicht geschrieben, wo ich sie hätte einflechten können, aber dennoch ist das doch ... Ich danke dir herzlichst für den Hinweis! :-)
Beim Blitz hast du auch Recht. Ich muss da wohl zwei Sprichwörter miteinander verqickt haben. Vom Blick getroffen und beim ... vom Blitz erschlagen. Auch das sollte ich abändern.

Dass es sonst zur Erheiterung genügte, freut mich natürlich außerordentlich. Und nochmal vielen Dank für den Hinweis. Die Hinweise, korrekterweise.


Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 04.09.17 12:30 · Für: Der Captain verlässt die Brücke
Das ist echt wie in einer TOS-Folge. du hast die Stimmung großartig eingefangen. Jetzt bleibt nur die Frage, welches Kraftfeld, Nebelwolkenwesen oder astrometrische Ungetüm den 'Mäusen' ihren Kirtag verderben wird :-)

Antwort des Autors: Das ich das TOS-Feeling treffe, wurd mir schon einmal bescheinigt. Ich kann leider immer noch nicht sagen, wie ich es mache, weil ich nicht genau weiß, wie. Obs am Plot liegt, oder an der Art der Einleitung weiß ich nicht. Aber ich freue mich unheimlich, dass es funktioniert und etwas Franchise-Feeling aufkommen lässt! (Wenn ich ergründet habe, wie, verrate ich es auch weiter. Versprochen.)

Welche Nebelwolke oder welches Ungetüm sich an der Crew vergreift, wird natürlich an dieser Stelle NICHT verraten ;-)


Name: Seveny (Anonym) · Datum: 03.09.17 16:33 · Für: Der Captain verlässt die Brücke
Hallo BlueScullyZ,
ich habe Deine Geschichte gelesen und finde den Ansatz super. Eine Geschichte, die quasi damit beginnt, dass es so demonstrativ überhaupt keine Probleme gibt. Alles ist eitel Sonnenschein und man hat sofort dieses ungute Gefühl in der Magengegend, dass einen auch immer wieder beschleicht, wenn zehn Kinder friedlich miteinander spielen: Keiner streitet sich, keiner muss aufs Klo, keiner will was essen, keiner weint - alle sehen sie artig und adrett wie aus dem Bilderbuch aus und man fragt sich "Was ist hier los?" Dass das nicht gut gehen kann, spürt jeder deutlich und so baut Deine Geschichte nur mit dem Umstand, dass nichts passiert, herrlich Spannung auf. Deine Charaktere habe ich ganz deutlich vor mir gesehen und finde sie sowohl in der Beschreibung, als auch in den Dialog treffsicher dargestellt. Mit dem letzten Satz 'Was soll schon schief gehen?' bekommt die Geschichte ein wirklich offenes Ende, das mich als Leser in keine Richtung führt und nochmal das ungute Ziehen in der Magengegend so richtig verstärkt. Bisher gefällt mir eigentlich alles sehr gut: wirklich angenehm zu lesen, gekonnt formuliert und die Länge des Kapitels passt hervorragend zu dem geschilderten "Nicht-Problem". Ich bin gespannt, wie sich die Sache auflöst.
LG
Seveny

Antwort des Autors: Da ist man mal ein Wochenende nicht zu Hause ... und hat gleich einen Grund mehr zur Freude :-)

Ich bin sonst ein sehr problembezogener Schreiber, daher war es auch für mich mal was Neues, dass sich Charaktere zu Beginn langweilen. Dein Vergleich mit den Kindern ist schön! So ähnlich muss es sich für Kirk angefühlt haben. Na, finde ich meine Brücke schlussendlich doch unter einer dünnen Mehldecke wieder? Das Bild hat was.

Den letzten Satz hab ich auch mit einem ganz, ganz breiten Grinsen dahin geschrieben! Schön, dass er seine Wirkung nicht verfehlt hat.

Vielen Dank für deine Rückmeldung.

Grüße Scully


Name: Amber (angemeldet) · Datum: 27.08.17 18:41 · Für: Ende 1: Beschrien ward das Unerwartete
Tja, was kann da nur schiefgehen? ^^ Besonders gefallen hat mir hier das "Och nö." XD Zwei Worte, die die gesamte Situation exakt erfassen.

Das Ende fand ich nicht abgehackt, zwar war das Kapitel für meinen Geschmack auch zu kurz, aber rund. Trotzdem, favorisiert wird Ende 2. :)

Insgesamt tolle Idee und die Challenge gut umgesetzt, Glückwunsch und *daumen drück* .

Antwort des Autors: Ja, eigentlich ist es mir auch zu kurz, aber ich dachte, es sei mal wieder eine gute Gelegenheit, das "sich kurz fassen" zu üben. Und wie du finde ich, dass es mir stilistisch hier besser gelungen ist, auf das Ende hin zu arbeiten. Ist nicht so hoppla-hopp.

Und ja, das Och nö erschien auch mir sehr passend an der Stelle ;-)

Vielen Dank der Glückwünsche und abermals für die Rückmeldung.


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