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Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 05.09.17 11:40 · Für: Epilog
Meine Güte!!! XD

Während der ganzen Reise durch eure Geschichte war ich am Rätseln, was wohl zu diesem mythisch-historischen Durcheinander geführt hat, habe mich grübelnd von Kapitel zu Kapitel gehangelt und dabei an der Seite der vier viel Spaß gehabt. An Attraktionen herrschte auf der Tour ja kein Mangel, da blieben keine Wünsche offen: Heizmaterial mit Brennesseleffekt gab´s (ach, hätten sich die Jungs nicht vielleicht doch gegenseitig den Rücken kratzen können?!), monumentale Dinosaurier, Tiefenmonster, Gewürm und Geschlängel, heimtückische Fallen, viiiiieeel bissiges Krabbelzeugs, einen verwesenden Filmhelden samt Peitsche, einen komplett verwesten Mittelerdezauberer plus Hut, Trommeln in der Tiefe, wabbelnde Götterspeisepilze, und zu guter Letzt zog sich auch noch ein Drache aus dem Abgrund (hah, ich weiß, wie bei dem der Stein ins Rollen kam! :)). Ich habe abwechselnd überlegt, ob Kirk und Leonard wohl echt sind, ob die Umgebung echt ist, ob der Trikorder spinnt, ob Q oder ein anderer sich einen Scherz erlaubt, schließlich, ob vielleicht gar keiner echt ist. Angesichts der Auflösung muß ich aber sagen, ok, ihr beiden, ich ergebe mich! Ich war wohl chancenlos, im Leben wäre ich nicht auf die Ursache gekommen. Echt, wenn man bedenkt, daß in der ganzen Zwischenzeit... *gnicker!* - aber dazu gleich.

Daß die ganze Angelegenheit wirklich echt und lebensgefährlich war, zeigt sich mir bei der Ankunft in der Holosuite: Miles ist und bleibt verletzt, also kein Traum, keine Illusion, Julian muß operieren. Ich hätte ja zunächst ein paar Zweifel gehabt, ob man einen Mediziner nach derartigen Strapazen an einen Patienten ranlassen darf, aber man kennt ja die Berichte aus Krankenhäusern: Chirurgen sind mitunter 36 Stunden und länger im Einsatz, außerdem ist Julian genetisch aufgebessert, Miles ist sein bester Freund und er traut sich das zu, das klappt. Auf der Gegenseite geht Leonard ebenfalls auf der Stelle in den Normalbetrieb, was anderes hätte ich von ihm auch gar nicht erwartet. In ihrem Revier laufen Sternenflottenärzte ja grundsätzlich zur Hochform auf. Herrlich war die Vorstellung von Spock, der wie ein Olympiasprinter durch die Gänge jagt, um dann kurz vor dem Transporterraum abzubremsen und wie unbeeindruckt um die Ecke zu schlendern. Wahrscheinlich ist ihm während der hektischen Suche nach den beiden Verschwundenen auf der Brücke ganz schön die Düse gegangen. In der Zwischenzeit muß Scotty die halbe Technik der Enterprise auf den Kopf gestellt haben, was bedeutet, er hatte jede Menge Spaß.
Ärgerlich ist und bleibt für die beiden Enterprise-Abenteurer natürlich, daß sie keine Antworten auf das ganze Mysterium bekommen, aber dafür bleibt das neugewonnene Wissen über die Nesselpflanze, was McCoy letztendlich ein Winkewinke über die trennende Zeit hinweg erlaubt - ein Detail, das mir ganz besonders gut an eurer Geschichte gefällt!

Und das Chaos auf DS9 - Menschenskind! Okay, zu Anfang versuche ich noch streng analytisch den ganzen Wirrwarr halb- bis viertelwissenschaftlich zu ordnen: Also, der Sternenstaub, der mutmaßlich vom Wurmloch ausgeschüttet wurde, muß jede Menge Chronitonpartikel mit sich getragen haben, die in Verbindung mit dem Hologitter, der Reminiszenzen von Julian und Miles und vielleicht in Verbindung mit dem Partikelsturm auf der anderen Seite... - an dieser Stelle geb ich´s auf und lach mich einfach nur weg. Die Beschreibung, wie Worf zusammen mit seinen Ahnen die Mongolen bekämpft - *quiiiieeetsch!*, dazu die Vorstellung von Kira, die sich fürsorglich für Quarks Artgenossen einsetzt -*gacker!* zusammen mit dem Bild von Aritha Franklin, die sich mit Sisko und dem Balladensänger eins schmettert... Arrrgh, ich will mehr Details! Könnt ihr nicht in einer wenigstens kleinen Geschichte beschreiben, was da so alles passiert ist? Wo war Odo? Was lief in Garaks Schneiderwerkstatt ab? Und im Quark´s? War zufällig Gul Dukat auf der Station? DS9 muß ja einem einzigen interplanetaren Historienkessel geglichen haben!

Eure Geschichte endet mit einer kleinen Träne im Knopfloch. Eine schöne Szene, wie die zwei das Grab von Leonard, Julians großem Vorbild besuchen, und mir wird für einen Moment vor Rührung die Kehle ein bißchen eng. Aber vielleicht haben ja Physiker recht, die behaupten, daß Gewesenes in Wahrheit gar nicht vergangen, sondern einfach nur sehr weit entfernt ist. Ihr habt jedenfalls ganz nebenbei eine Vorstellung davon vermittelt, wie es aussähe, wenn alles auf einmal HIER wäre. Danke für das Vergnügen! :D


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 31.08.17 11:25 · Für: Sternenstaub
So, meine Gäste sind jetzt alle wieder abgereist, und da hab ich auch wieder den Kopf für anderes frei. Zum Beispiel für euer letztes "Sternenstaub"-Kapitel (das allerletzte Stück ist ja der Epilog). Schon gleich zu Beginn habe ich mir innerlich die Hände gerieben: Endlich Antworten auf das mysteriöse Durcheinander aus Labyrinthwanderung und Tolkien-Gastspielen, jetzt erfahre ich endlich, wie es zu all dem gekommen ist; ob da tatsächlich eine schadenfrohe Entität ihre Hände im Spiel hat oder doch etwas ganz anderes die Angelegenheit in Gang gesetzt hat.

Ich muß gestehen, ihr stellt meine Geduld auf eine harte Probe: Anstatt die Jungs direkt zum Ziel stürmen zu lassen (was sollte die Sanduhr auch sonst sein?), laßt ihr sie sich von links und rechts anpirschen. Okay, sehe ich ein, nach all dem, was den vieren bisher passiert ist, muß mit Fallen gerechnet werden, aber ich bin doch nun mal so neugierig, und so versuche ich mir schon mal voller Vorfreude auszumalen, was wohl bei Berührung der Sanduhr passiert. Öffnet sich ein Zeittor, das die Helden wieder in ihre angestammte Zeit katapultiert? Wächst der antike Chronometer ins Riesenhafte, und alle vier rieseln wie Sand abwärts, durch die dünnste Stelle hindurch, um dort zu entmaterialisieren? Äh, vielleicht ist es auch keine so gute Idee, das Ding anzufassen, weil es sich einfach um eine Falle handelt?

Und da geht es schon wieder los mit den schmutzigen Tricks: Erst ein Feuerstahl und kurz danach erfahre ich dann endlich, bei welcher Gelegenheit es Miles erwischt (weiß noch, wie ihr an der Stelle gerade dran wart und ich deine Nachricht kriegte, Amber ;)). Super, die Situation wird immer brisanter, und jetzt hat das Trüppchen auch noch einen Verwundeten! Kirk muß McCoy natürlich fast am Kragen festhalten, damit der nicht im Galopp nach drüben stürmt. Stattdessen erfolgt eine gekonnte Wurfnummer, die ich mit Pauken und Trompeten vermasselt hätte, im Leben hätte ich die beiden Sachen nicht gefangen bekommen. Aber bei Julian ist das zum Glück kein Thema, kann eben kolossal praktisch sein, einen genetisch Aufgebesserten bei sich zu haben. Als die Pfeilabknickszene folgt, verziehe ich mitfühlend das Gesicht, denn natürlich geht das nicht vor sich, ohne das feststeckende Projektil empfindlich zu bewegen.

Als drüben Kirk und McCoy ihren Weg über die Platten fortsetzen, fühle ich mich an ein Spiel aus meiner Kindheit erinnert, bei dem man nie auf Wegfugen treten durfte, ansonsten passierte etwas Schreckliches. Hier kann bei jeder Platte etwas Schreckliches passieren und natürlich tut es das auch, auch wenn es durch den dusseligen Trikorder ausgelöst wird. Als McCoy dann furchtlos von Inselchen zu Inselchen über den Abgrund hüpft, überkommt mich prompt eine weitere Erinnerung: Kein Zweifel, Leonard muß in seiner Kindheit ein Meister in "Himmel und Hölle" gewesen sein, wobei der Name des alten Spiels überragend zur Situation paßt.

Und jetzt bleibt nur noch ein kurzes Stück für die Antwort auf alles, aber stattdessen erwacht im Abgrund auch noch der Drache, und vorne zerbricht die Sanduhr, und nix mit Entmaterialisierung, und hinter ihnen rückt das Untier an, und da kommt der letzte Satz, und ich... weiß schon wieder nichts, verflixt!!!

Seufz, also wohl im Epilog! Ihr seid gemein, wißt ihr das?

Antwort des Autors: Guten Abend Gunnifee! (Amber an der Tastatur, ich hab einfach etwas mehr Zeit als Janora, hoffe, das nimmst du uns nicht krumm, dass fast immer ich antworte?) Hihi, ist das schön, wie du da rätselst und maulst und murrst! Du wärst zwischen Miles und Bones willkommen, deren Geduld ist schon lange hinüber. ^^ *giggel* Oh ja, ich kann mich auch noch dran erinnern, als es unseren Chief erwischte, musste ich dir sofort schreiben, immerhin geht es um M I L E S, da zuckt man nicht nur die Schultern und denkt sich, ach, wird schon. Nee, mit Miles leidet man und ist erschüttert! Ja, das der "dusselige" Tricorder dann auch noch dran Schuld ist, ist schon eine feine Ironie des Schicksals, oder? Den Vergleich mit "Himmel und Hölle" finde ich witzig, ich stell mir Bones und Miles grade als Fünf-Käse-Hoch vor, wie sie da hüpfen und Steinchen werfen und Reimchen fiepsen. *kicher* Du, Julians genetische Aufbesserung ist immer praktisch! *schmachti* Äh, vielleicht sollte Janora doch die Reviews beantworten, sie besitzt da professionelleren Abstand. *giggel* Was bin ich heute albern ... Entschuldige! So, ich schreibe grade (ja, jetzt gerade in diesem Moment!) mit Janora an unserem zweiten Abenteuer, dein letztes unsagbar wunderschönes und grandioses Review wird dann demnächst auch noch beantwortet. Das muss erstmal wirken und sacken und wir müssen von unserer Egowolke runter, auf die es uns gehoben hat. *yay, wir haben es drauf und sind der burner!!!-tanz tanzt* XD Danke, du allerliebste Gunni! :*


Name: Drago (angemeldet) · Datum: 28.08.17 00:10 · Für: Epilog
Eine Sternenstaubwolke aus dem Wurmloch. So war das also.
Und dann hat da noch jeder auf der Station etwas ähnlich erlebt. Also die Ideen waren echt gut, Sisko ist als Barde aufgetreten und Worf verteidigt seine Urahnen gegen einen chinesischen Herrscher... Prust! Originell! Echt!

Eine einfache und schlichte Auflösung, wenn mans bedenkt und ihr habt mit der Operation, die Julian durchführen muss trotzdem noch Spannung erhalten. Das Kirk die Filme gucken wollte, hatte ich schon ganz vergessen :D

Das Ende ist gut und abgerundet, eine schöne Schlussszene, die ich richtig vor mir sehen kann. Da ist nur ein Ding, das mir negativ auffällt aber nur, weil ich so ein Detail Vernatiker bin.

Ich bin mir nicht ganz sicher aber DS9 spielt zu einer zeit, zu der McCoy tatsächlich noch am Leben gewesen sein müüüüsste. Er ist nämlich wahnsinnig alt geworden. Macht aber nix.

Eine schöne lustige verrückte Geschichte

Antwort des Autors: Vielen lieben Dank, Drago, für deine vielen Reviews und deine Lesetreue. Es ist immer wahnsinnig schön, wenn man "Fans" hat, die mit so viel Eifer und Spaß die Geschichten verfolgen. Da fällt mir ein, eigentlich könnte Janora noch einen OS schreibem wie Bones und Jim "Indiana Jones" schauen! (*mit zaunpfahl der lieblingsco-autorin zuwink*). Du, Detailfanatiker sind gar nicht so verkehrt und Kritik ist auch okay, aber: Es ist doch AOS-McCoy, da ist doch noch gar nicht bekannt, wann und wie der gestorben ist? Bei TOS würde ich dir prompt zustimmen und auf künstlerische Freiheit pochen, aber hier durften wir offiziell was für uns passendes auswählen. :) Nochmals danke, Drago, freut uns immer, dich als Leser dabei zu haben. :)


Name: Drago (angemeldet) · Datum: 27.08.17 23:51 · Für: Sternenstaub
Die Szene mit den vielen Fallen, die sie überwinden müssten ist ein wenig lang für meinen Geschmack, dafür wart ihr aber kreativ.

Und ich hatte mich schon gefreut, das jetzt eigentlich die Lösung für alles kommen müsste aber nein, da passiert ja was ganz anderes und es wird vollumfänglich bizarr.

Kommen jetzt die Propheten aus dem Wurmloch? Bei denen war doch auch immer alles weiß. Und was ist das für eine Schattenwesen?

Antwort des Autors: *giggel* Die Szene war für die Vier wahrscheinlich auch zu lang. XD Und eins sei dir gewiss: in einer Geschichte, bei der ich (Amber) beteiligt bin, tauchen die Propheten in Persona ebenso wenig auf wie Q. *augenroll* Neeee ... nerven mich beide und machen einfach keinen Spaß. ^^ "Vollumfänglich bizarr" ist übrigens eine herrliche Formulierung und trifft wohl unser Gesamtwerk ziemlich genau! *grins*


Name: Drago (angemeldet) · Datum: 27.08.17 23:31 · Für: Gespräche
Das letzte Kapitel war denk ich, das letzte, das ich gelesen habe.

Lange hab ich gewartet, das man der Lösung näher kommt und es gab ja jetzt ein paar kleine Erkenntnishäppchen.

Offenbar haben wir es mit einer Anomalie im Quantenbereich zu tun möglicherweise auch etwas interdimensionales.
Jedenfalls habt ihr wieder sehr schön euer Interpretationen alle Charaktere veranschaulicht und der deutsche Slang lässt sie auf eine ganz neue Art lebendig erscheinen.

Antwort des Autors: Hey Drago, willkommen zurück! :) "Deutsche" Slang? *grübel* Äh, ja, klar, haben wir absichtlich so gemacht, damit es lebendiger wirkt. XD Es ist immer schön für uns, zu lesen, wie ihr Leser miträtselt und Überlegungen anstellt. XD Danke, lieber Drago, dass du uns daran teilhaben lässt. :)


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 21.08.17 10:48 · Für: Epilog

Hallihallo, Ihr beiden,

 

im Urlaub habe ich jetzt endlich alles zu Ende lesen können, was zuvor brach gelegen hat:

 

:D Nebelstrahlungen sind sehr praktisch für die verschiedensten Phänomene. Aber in der FF geht es ja nicht um die wissenschaftliche Lösung des temporalen Abenteuers, sondern um das Beisammensein der unterschiedlichen Charakter-Duos.

 

Es war herrlich zu lesen, wie die Protagonisten in bester Adventure-Game-Manier von einem Desaster zum nächsten stolpern. Eine gelungene Mischung aus Indiana Jones, Lara Croft und Herr der Ringe (bei den Trommeln in der Tiefe musste ich so lachen – auch beim Skelett mit dem spitzen Hut).

 

Dabei gelingen Euch besonders die Dialoge und Foppereien unter den Vieren sehr gut. Bashir kommt herrlich unbeholfen daher (ich sehe immer den Bashir der ersten DS9-Folgen beim Lesen vor mir), O’Brien so praktisch als Mann der Tat, Kirk natürlich als der unbedachte Vorprescher und McCoy bildet mit O’Brien zusammen eher das „Hirn“ der Truppe.

 

Der Abschluss war dann noch einmal so schön rührend (sind Bashir und O’Brien da auf der Erde oder haben sie sich das im Holodeck kreiert?)



Antwort des Autors: Huhu Gabi, entschuldige, dass wir erst jetzt antworten, wir hinken hier ganz schön nach. Mit so einer Reviewflut hatte ich (Amber) zumindest nicht gerechnet. ;) Dass McCoy und O'Brien das Hirn der Truppe sind, haben wir ausgerichtet; hochgezogene Augennbraue, gerunzelte Stirn und undefinierbares Brummen war die Antwort. Ich denke, sie sind geschmeichelt. XD Es hat total Spaß gemacht, die vier zusammen zu bringen und das klappte echt hervorragend. Wir freuen uns, dass dir die Geschichte Spaß gemacht hat (hey, die Trommeln waren gruselig und nicht komisch! ^^) Und du weißt ja, dass ich beim Schreiben am "jungen" Bashir einfach einen Narren gefressen habe. Nochmal Freude, dass dir auch die Charas zugesagt haben. :) Oh, und das Ende: Nee, das war tatsächlich auf der Erde an McCoys Grab. Da es ja AOS ist, konnten wir da völlig canonfrei aussuchen, wo er begraben liegt. Vielen Dank, liebe Gabi, für die Lesetreue und die vielen Reviews. :) *hug*


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 06.08.17 16:55 · Für: Gespräche
So, Familie ist beim Sport oder schläft oder ist auf der Rückfahrt vom Conquest, und da hab ich auch mal ein bißchen Zeit für mich und kann mich an das überüberfällige Review zum vorletzten Kapitel machen, damit ich endlich weiterlesen darf. Immerhin hatte ich reichlich Zeit, über das Gelesene nachzudenken, wobei ich das Gefühl habe, daß ich mit immer mehr Fragezeichen dasitze als irgendwas beantwortet zu bekommen. So viele nebulöse Andeutungen von euch... Dabei hatte ich anhand des Titels geglaubt, es würde sich um ein eher gemütliches Kapitel handeln, in dem sich die Abenteurer noch ein bißchen miteinander austauschen und gemeinsam die Lage analysieren. Immerhin sitzen die vier mitten im Schlaraffenland, wo sie es hübsch warm haben und sich jederzeit einen schwabbeligen, aber fruchtigen Imbiß von der Wand brechen können.

Der Anfang schien meine Erwartung zu bestätigen: Die beiden Doktoren sitzen einträchtig beisammen, auch wenn man bei dem Hintergrundgeräusch ständig rufen möchte "Nun dreh doch mal einer den Wasserhahn zu!" Trotzdem kommt es zu einem netten Austausch, bei dem Leonard wieder seine väterliche Seite nach außen kehrt. Seine Überlegungen klingen für mich außerdem sehr einleuchtend, was die Chancen auf Rückkehr betrifft, und seine Bemerkung "Fakt ist, dass wir hier ein gutes Team zusammen haben!" läßt es mir warm ums Herz werden. Es stimmt schon, die vier geben ein verdammt gut funktionierendes Grüppchen ab, auch wenn es infam in meinem Hinterkopf wispert "...so die beiden von der Enterprise wirklich echt sind." Andererseits, eigentlich waren die zwei doch schon vor dem ganzen mysteriösen Vorfall da, oder? Hatten die Absicht gehabt, ein bißchen Kräuter zu sammeln, zumindest McCoy wollte das, bis zu dem Moment, wo... sie in ein frei im Weltraum schwebendes Hologitter gesaugt wurden, oder habe ich das falsch verstanden? Oder es handelt sich lediglich um ihre Abbilder, nur scheinen Kirk und McCoy durchaus echte Gefühle zu haben. Zumindest macht Kirk den Eindruck, als sei er von der Unterstellung, nicht authentisch zu sein, schließlich so genervt, daß der von Miles geforderte Schlag mit mehr Schmackes erfolgt als gewünscht. Ob des ebenso schmerzvoll wie drollig genuschelten Protestes muß ich schon ein bißchen feixen. Ja nun, Junge, du wolltest eine Backpfeife, nun hast du eine gekriegt, und ich weiß nicht, ob ein Magenschwinger wirklich besser gewesen wäre, danach ist einem nämlich eine ganz schöne Zeitlang ziemlich flau zumute.

Anderer Ansatz: Was ist mit dem Trikorder? Ist der eigentlich vertrauenswürdig? Passiert der ganze Kram überhaupt wirklich oder waren vielleicht doch irgendwelche seltsame Drogen in dem kokelnden Holz vom Anfang, und nun liegen alle beieinander in der Höhle und haben lustige Träume? Das Tolkien-Szenario war ja schon der Hammer, aber jetzt wird es plötzlich aus irgendeinem Grund wie auf Verabredung krabbelig, obwohl sich noch kurz zuvor nicht ein Einziges von den Viechern hat blicken lassen. Und dann das Ziel... die ganze Zeit hatte ich an eine Schatzkiste gedacht, aber jetzt würde mich nicht wundern, wenn sie auf einmal kleine Füße hätte. Die blau leuchtende Sanduhr läßt mich irgendwie kolossal an Terry Pratchett denken - Tods Domäne, fehlt nur noch, daß jetzt jemand anfängt, in GROSSBUCHSTABEN zu reden. Und nun, da ich mir die ganzen Fragezeichen vom Herzen geschrieben habe, stelle ich das Review ein, weil jetzt das letzte Kapitel kommt - und hoffentlich, hoffentlich Antworten!

Antwort des Autors: ICH MÖCHTE NOCHMAL ANMERKEN, DASS ICH NICHT STÄNDIG UND ÜBERALL ZU GLEICH SEIN KANN. ICH BIN AUCH NUR EIN ... - ÄH ... ACH. EGAL, ICH BRAUCH URLAUB UND KANN MICH NICHT UM ALLES K - Hey, lass gut sein, TOD, komm wieder runter, keiner verlangt mehr von dir, als du schon tust. ^^ Guten Morgen liebe Gunni und vielen Dank für dein fast letztes Review zu unserem Abenteuer. Ich (Amber) hatte es dir vorhin ja schon geschrieben, jetzt, wo Janora und ich fertig sind, macht es gleich nochmal Freude, mit dir zusammen durch das Abenteuer zu gehen. Und hurra, es freut uns riesig, dass du da so viele Grübelein und Fragezeichen hast. Dann ist auf jeden Fall noch Spannung drin! *giggel* An der Stelle, als Jim Miles dann tatsächlich eine reinhaut, war ich völlig perplex und lag lachend unter dem Schreibtisch, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass Jim volle Möhre zuboxt! Ist - glaube ich - meine liebste Stelle in der Geschichte (Sorry, Miles!) Ach ja, und Bones Motivationsrede! Die war großartig, oder? :) Und er hat recht: Die vier sind ein tolles Team und fehlen mir in der Konstellation schon. Ach, Gunni, ich bin total gespannt, wie dir das letzte Kapitel gefällt (und der Epilog). Ich verstehe jetzt, was du vor einiger Zeit meintest, als du zu mir sagtest, als Autorin gebe man soviel Herzblut in eine Geschichte, macht sich über Kleinigkeiten und Szenen Gedanken, wie die wohl bei Lesern ankommen und dann ist eine derart aufmerksame Leserin wie du, die dann auch noch so schöne, lange und detailreiche Reviews abgibt, Gold wert! Vielen, vielen Dank dafür, du Goldstück! *umarm*


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 27.07.17 11:10 · Für: Schwamm drüber
Ich muß ja gestehen, ich hatte mich aufgrund des Kapiteltitels erstmal auf einen Streit im Viererteam gefaßt gemacht. "Nanu," dachte ich, "Führungsstreitigkeiten? Oder gibt es womöglich eine kleine Auseinandersetzung unter Medizinern?" Dann hatten die pilzartigen Etwasse ihren Auftritt, und ich begann grinsend zu ahnen, wie das mit dem 'Schwamm drüber' gemeint war. Dafür begannen bei mir alle Alarmsirenen zu klingeln, denn ich mußte an die wirklich ganz abscheuliche Gruselgeschichte "Der Pilzwald" denken, die ich vor etlichen Jahren mal gelesen habe. Erst nach und nach fing ich an, mich etwas zu entspannen, halbwegs überzeugt, daß die Leuchtgewächse nicht nur harmlos sind, sondern auch noch das Nahrungsproblem auf ebenso praktische wie etwas unheimliche Weise lösen. An dieser Stelle muß ich nämlich dem Doktor widersprechen: Da die Dinger offenbar wachsen und sich vermehren können, sind sie nicht nur organisch sondern ganz gewiß lebendig, und so schaue ich mich während des ganzen Kapitels immer mal wieder nervös um, ob sie nicht doch ganz still und heimlich ein gieriges Schmatzen von sich geben.

Die ersten Annäherungsversuche an die Dinger beobachte ich mit ebenso mitfühlender wie gruselnder Faszination. "Ein kurzer Griff hinein ließ ihn erschaudern und er musste einen Würgereflex unterdrücken. Es fühlte sich an, wie es aussah: ekelhaft." Naja, so herbstnasse Birkenpilze haben unterwärts ja auch eine eher gewöhnungsbedürftige Konsistenz. Ob es ungefähr in diese Richtung geht? Wie fest, beziehungsweise wie glitschig sind die Dinger wohl? Daß die Teile, wie Leonard feststellt, ungeheuer gesund sind, macht sie sympathischer, aber nicht appetitlicher. Als Julian mir viel zu spontan den ersten Eßversuch unternimmt, mache ich wahrscheinlich das gleiche Gesicht wie Bones in diesem Moment. "Iiiiiiiiih...."

Hm, Götterspeise, der Vergleich hilft mir etwas weiter. Also die Beschaffenheit etwa in die Richtung, ja? Wahrscheinlich fester, sonst tropfen die Teile von der Wand. Und der Geschmack... Pistazie, Orange, Zitrone... So glibberig, daß die tafelnden Helden Servietten brauchen, scheinen sie nicht zu sein. Und in die Tasche stecken lassen sie sich auch.

Auf Julians Antwort auf Jims weitere Planung "Wir entzünden ein Feuer und kratzen uns anschließend gegenseitig den Rücken?" muß ich mich mal wieder wegschmeißen und untertitele die Bilder meines Kopfkinos mit "Urzeitlicher Clan bei gegenseitiger Körperpflege". Da herrscht inzwischen richtig harmonische Atmosphäre unter den vier Abenteurern. Das Feuer aus den durch Phaserschuß dehydrierten und zu Zunder umgewandelten Pilzen komplettiert die Szene, ich sehe sie alle satt, zufrieden und teilweise entblättert die Düfte von gerösteter Pistazie inhalieren. Jungs, könnt ihr euch nicht mir zuliebe vielleicht doch noch gegenseitig den Rücken kratzen?

Nur noch zwei Kapitel und der Epilog. Och Mönsch, schade...

Antwort des Autors: Stimmt, mit diesen Pilzschwämmen hätte man noch eine ganze Menge schönen Unfug betreiben können. Aber wir wollten unseren Helden mal eine kleine Pause gönnen. Wobei sie wahrscheinlich niemand um ihr Abendessen beneidet.. Bestimmt gab es auch noch ein heimliches Rückenkratzen ;)


Name: John Snape (Anonym) · Datum: 21.07.17 18:09 · Für: Epilog
Hi,

schon zu Ende. Schade. Mir hat die Konstellation sehr gut gefallen und die Abenteuer der 4 waren spannend.
Aber wenn ihr schon an einem neuen Projekt arbeitet ....

LG
John

Antwort des Autors: Huhu du treue Seele! :) Ganz, ganz lieben Dank für deine Reviews, es macht immer doppelt so viel Freude, wenn man so liebes mitfieberndes Feedback bekommt. :) Und jaaaa .... wir haben sogar mit dem neuen Streich angefangen und schwören feierlichst, ein Tunichgut zu sein. ^^


Name: Felicitas (Anonym) · Datum: 20.07.17 19:37 · Für: Epilog
Hey ihr Beiden,
das war eine grandiose und spannende Geschichte mit tollen Charakteren. Ihr habt mich sehr gut unterhalten und würde mich seeeeeeehr freuen, wenn ihr eure Zusammenarbeit fortsetzt.
Viele Grüße
Felicitas

Antwort des Autors: Mwaaah, vielen vielen Dank, Felicitas! Das freut uns total. Und dir sei verraten: Wir haben bereits das nächste Projekt in Angriff genommen. :) Mach dich auf ein zauberhaftes Abenteuer gefasst! XD


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